Der Felsengarten in Köln

Der Felsengarten

Anfang des Jahres bin ich auf dieser Webseite über den sogenannten Felsengarten in der Nähe des Fort VI gestoßen. Ich hatte bisher weder von dem Felsengarten, noch von einem Fort VI gehört und wollte diesen Ort fotografisch entdecken. Die im Internet gefundenen Fotos sahen vielversprechend aus und ich wollte mich selbst von dem „mystischen“ Flair überzeugen, mit dem manche Fotos dem Felsengarten schmeichelten.

 

Diesen Plan fasste ich im März. Das Vorhaben geriet durch ein intensive Sommersemester jedoch in Vergessenheit. Am Ende des Sommers erinnerte ich mich wieder an mein Vorhaben und fand im Frühherbst Zeit und Muse, den Felsengarten zu besuchen.

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Natur und Film

Die kleine Entdeckungsreise sollte keine reine Fototour, sondern ein Ausflug in die Natur, eine entspannte Wanderung werden. Daher entschied ich mich für meine analoge Nikon F80. Wenn man auf Film fotografiert und die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fotos begrenzt ist, muss sich alles verlangsamen.
Man geht wenige Schritte, lässt die Augen beobachten, schaut durch den Sucher der Kamera und … macht zunächst kein Foto, sondern geht besser noch einige Schritte und schaut ein zweites mal. Gibt es hier den besseren Bildausschnitt? Sehen wird man es erst hinterher, wenn die Fotos entwickelt sind. Mehrere Bildausschnitte direkt vor Ort miteinander vergleichen ist praktisch unmöglich.

 

Analoges Fotografieren ist spannend und viel ruhiger, als das schnelle Knipsen mit der großen, digitalen Schwester.
In der Tat auch schwieriger. Das Antizipieren des zweidimensionalen Bildes – ohne direkte Ansicht auf einem Display – lernt man nicht in der Digital-fotografie.
Die Technik: Die hier gezeigten Aufnahmen sind analog fotografiert und anschließend per Scanner digitalisiert worden. Der Film in der Kamera war ein Fuji Xperia 400, der bei gutem Tageslicht schöne Ergebnisse liefert. Bei dem genutzten Objektiv handelte es sich um ein 50/1.4 von Sigma.

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Einige Worte zum Schluss

Der Felsengarten ist in meinen Augen ein malerischer und vor allem ruhiger Ort. In den zwei Stunden, die meine Tour dauerte, traf ich lediglich fünf weitere Naturfreunde, die sich dorthin verirrt hatten.
Dieses Stück Natur selbst zu sehen, lohnt sich jedoch in jedem Fall! Das ganze Areal besitzt eine eigene und wie eingangs erwähnt „mystische“ Atmosphäre.

 

Mit Sicherheit liegt dies auch daran, dass sich der Felsengarten zwar unmittelbar zwischen mehreren Wanderwege befindet, es aber dennoch schafft, sich dem touristischen Zugriff zu entziehen.

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